KinderRheumaKlinik Garmisch-Partenkirchen

Shownotes

Wie sieht der Alltag in der KinderRheumaKlinik Garmisch-Partenkirchen aus? Welche Therapieangebote gibt es für die jungen Patientinnen und Patienten und warum ist Bewegung ein so wichtiger Baustein der Behandlung?

In dieser Folge ist unser Moderator Dennis Burk zu Gast in der KinderRheumaKlinik Garmisch-Partenkirchen. Gemeinsam mit Physiotherapeutin Sophia Meister wirft er einen Blick hinter die Kulissen, besucht verschiedene Therapie- und Behandlungsräume und erfährt, wie Kinder und Jugendliche mit rheumatischen Erkrankungen individuell begleitet werden.

Eine spannende Folge über moderne Therapie, interdisziplinäre Zusammenarbeit und darüber, wie die KinderRheumaKlinik jungen Menschen dabei hilft, trotz ihrer Erkrankung aktiv und selbstbestimmt zu leben.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Mensch, also ganz viel Bewegung hier in der Kinderräumer Klinik in Garmisch-Partenkirchen.

00:00:05: Da sind das eher langsame Vertreter.

00:00:09: Tourismus, Natur, Gesundheit

00:00:12: und Heimat.

00:00:13: Hallo ich bin Dennis Burg und entdecke zusammen mit dir die Zugspitze Region.

00:00:17: Kommt mit auf eine Reise in die faszinierendste Region Bayerns

00:00:22: Und tauche ein!

00:00:23: In das Leben

00:00:25: arbeiten

00:00:25: und die Naturverbundenheit der Menschen

00:00:28: in der Zugspitzregion.

00:00:32: Wir sind im Herzstück der Kinder-Römer-Klinik genauer gesagt, im Tourensaal.

00:00:37: Mit wir meine ich nicht nur mich, sondern auch Sophia Meister.

00:00:40: Sophia meister ist Physiotherapeutin hier seit einigen Jahren schon und ich habe es gesagt, Herzstuck!

00:00:46: Warum ist das das Herzstücken?

00:00:49: Weil die Kinder sehr gerne herkommen und weil die Physiotherapie hier im Haus einen großen Bestandteil von der Behandlung ausmacht.

00:00:58: Römer war jahrelang eine Sache weil er mal gesagt hat, bitte keine Bewegung.

00:01:04: Und Leute haben sich sogar eher gescheut vor Bewegungen und Kinder haben ja eigentlich den Drang, sich zu bewegen.

00:01:09: Da hat sich in den letzten Jahren ... In der Medizin, in der Forschung viel verändert?

00:01:14: Da hat es sich viel getan.

00:01:15: Wir haben viele mehr Möglichkeiten auf Medikament zurückzugreifen auch bessere Medikamente einzusetzen.

00:01:20: Dadurch erscheint dann das Krankheitsbild verreduzierter von den Symptomen.

00:01:25: Dann rückt mehr die Bewegung im Vordergrund oder der Bewegungsdrang.

00:01:29: Den wollen wir natürlich wieder unterstützen!

00:01:31: Hinter uns die Helena, elf Jahre aus dem Saarland.

00:01:33: Was für eine Übung macht ihr jetzt gerade mit

00:01:35: dir?

00:01:36: Wir aktivieren die Oberschenkelmuskulatur damit das Kniegelenk wieder besser in ne Streckung reinkommt.

00:01:44: Wenn ne Entzündung im Knie-Gelenk drin ist dann entsteht ne Schonhaltung

00:01:48: d.h.,

00:01:48: dass das Knee mehr in der Beugung gehalten wird und die Streckmuskulation arbeitet nicht mehr so genau und nicht noch gut.

00:01:55: Und das wird jetzt halt eben wieder beübt.

00:01:57: Strecken wieder besser geht und dass auch die Muskulatur diese Strecke wieder mit unterstützt.

00:02:02: Die Arbeit mit Kindern ist ja grundsätzlich eigentlich etwas Feines, natürlich bei einer Krankheit wie Rheuma kann das auch belasten einen Physiotherapeuten oder muss man da distanziert rangehen?

00:02:15: Sowohl als auch.

00:02:16: also.

00:02:16: es ist mit Sicherheit eine sehr schöne Arbeit, die sehr bereichernd ist, Kinder sind sehr ehrliche Patienten.

00:02:25: Es ist definitiv bei so einer chronischen Erkrankung auch eine Belastung, die dann mit kommt.

00:02:31: Und von der man sich ein bisschen nicht distanzieren muss, sondern sich selber einfach ja mit einer Grenze vielleicht warnen muss.

00:02:38: Langeweile kommt hierbei denen ich auf?

00:02:40: Die sind immer in Bewegung oder...?

00:02:41: Definitiv nicht!

00:02:43: Den Bewegungsdrang wollen wir natürlich auch nutzen in der Therapie und das...

00:02:48: Und das macht ihr ja nicht nur hier im Physioraum, sondern ihr habt einen tollen Spielplatz.

00:02:53: Ihr habt ein Fitnessraum also kann man ja unheimlich viel machen.

00:02:57: Ja,

00:02:57: da haben wir viele Angebote und viele Möglichkeiten.

00:03:00: Fitnessraum hast du schon angesprochen der MTZ Raum medizinische Trainigstherapies an großer Bestandteil um die Kinder- und Jugendlichen wieder an steigere Kräftigung hinzuführen und eine gezielte Bewegung vielleicht auch hinzufügen Spielplatz die natürlicheren Bewegungen mit einzubauen.

00:03:18: Das Therapiebad bietet auch eine super gute Möglichkeit um unter Entlastung gut arbeiten zu können, die Gelenke weniger belasten zu müssen aber trotzdem eben diesen Begegnungsdrang ausleben zu können.

00:03:28: Ich

00:03:28: habe schon ein bisschen den Eindruck die Kinder haben fast schon Stress hier.

00:03:33: ich glaube es nicht

00:03:35: und ganz wichtig ist ja auch ja motorik

00:03:39: richtig dass man die gelernte Bewegung auf der Bank oder die Anbahnung der Bewegung dann wieder in Bewegung Real Life sozusagen.

00:03:48: Wieder umsetzen, wie man jetzt hier sieht mit verschiedenen Gang-Schulschritten wird das auch wieder die Strecke vom Knie bewusst beübt und dadurch wiederholt.

00:04:02: Cool!

00:04:04: Sehr gut!

00:04:05: Und wieder runter.

00:04:07: Du und Helena ihr kennt euch ja schon ein bisschen länger.

00:04:10: Helena ist seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn immer wieder Gast.

00:04:15: Inwieweit baut man eine persönliche Beziehung zu den kleinen Patienten auf.

00:04:20: Man baut definitiv eine Beziehung auf, man freut sich auch jedes Mal wenn sie da sind, auch wenn es oft vielleicht nicht die schöneren Begebenheiten sind warum sie dann da sind.

00:04:29: aber manchmal oder die meisten kommen ja auch zu Kontrolluntersuchungen.

00:04:32: das heißt da geht's ihnen dann noch gut und da freut man sich damit mit den Patienten schon auch.

00:04:36: Bis wohin kann man mit den Kids gehen beim Training?

00:04:38: Wann weiß man ist es genug oder es ist noch nicht genug?

00:04:42: Also grundsätzlich ist erst mal die Frage die aktiv ist Die Erkrankung in welchen Gelenken ist eine Entzündung da?

00:04:48: Und bei der Helen dann zum Beispiel trainieren wir jetzt eher den Oberkörper, weil da keine Entzündung da ist.

00:04:53: Und so das subjektive Anstrengungsempfinden der Patienten ist da sehr wichtig.

00:04:59: und was auch sehr wichtig ist zu schauen wie schaut die Bewegungsqualität aus?

00:05:04: Ab wann fängt die Bewegung an Auszuweichen?

00:05:08: Wo sehe ich Fehler in der Bewegung?

00:05:10: Dass die Kinder-Räumaklinik mehr ist als eine Kinder-Reumer-Klinik zeigt glaube ich dieser Raum und euer Programm.

00:05:16: es nennt sich Gipfelstürmer, wir sind hier im Gipfelstürmeraum.

00:05:20: Was hat es damit aus sich?

00:05:22: Die Gipflestürmer sind Patientinnen und Patienten die nichts mit Rheuma oder auch nichts mit dem chronischen Schmerz zu tun haben sondern das sind Patienten die orthopädische Erkrankungen wird sich bringen oder neurologische Erkrankungen oder meistens auch Mischbilder.

00:05:37: Also beim Umstellungsosteotomien zum Beispiel, also wenn an Beinfehlstellungen was operiert wurde oder an Füßen was operieren würde.

00:05:44: Dass die dann nach der Operation zu uns kommen oder auch in Vorbereitung zur Operation teilweise zu uns kommt und wir sie dann sozusagen wieder in Bewegung bekommen.

00:05:55: Herzstück vom Gipfelstürmerraum ist dieses Laufband mit Gewichtsentlastung.

00:06:00: Was hat das mit diesem Gerät auf sich?

00:06:03: Dieses Laufband ermöglicht es Patientinnen und Patienten, die Schwierigkeiten haben selber ihr Gewicht zu halten bzw.

00:06:11: überhaupt aufrecht zu gehen oder zu stehen mit einer Entlastung eben Schrittbewegungen einzuübungen.

00:06:18: Wir haben dann die Möglichkeit Gangschule draufzumachen.

00:06:20: Die Patienten haben die Möglichkeit wieder Vertrauen in ihre eigene Füße bekommen.

00:06:25: Sie merken wie sie anfühlen wieder in der Vertikale zu sein.

00:06:29: Genau das sind so.

00:06:30: diese Vorteile Mit dieser Entlastung haben wir können die Entlastungen auch strittweise reduzieren.

00:06:35: Das heißt, dass wir dann mit mehr und mehr Eigengewicht wieder die Laufbewegung antrainieren und beüben.

00:06:42: Du hast gesagt gerade Vertrauen!

00:06:44: Dieses Wort Vertrauen ist glaube ich in der ganzen Therapie unheimlich wichtig sowohl im Räuberbereich aber auch hier bei den Gipfelstürmern.

00:06:52: ohne das geht es wahrscheinlich gar nicht oder?

00:06:55: Es muss ein Vertrauen... Zum einen muss ich als Therapeuten vertrauen in meinen Patienten oder in meine Patientin haben, aber andersrum vielleicht noch ein Ticken mehr.

00:07:03: Dass sich die Kinder auch wirklich was zutrauen und aus ihrer Komfortzone wieder rauskommen weil sie gehandicap sind in der anderen Weise und zu unserer kommenden Weise hierfür brauchen und dementsprechend brauche ich dann diese Vertrauen auch.

00:07:16: Und in den Körper?

00:07:17: Auch das ja!

00:07:18: Hätte

00:07:33: ich das gewusst, hätte ich die Badehose mitgebracht.

00:07:34: Aber nichts dazu trotz ist kein Spaßbad es ein Therapiebad hier

00:07:39: auch wir machen hier in dem Bad eben Therapie Physiotherapie hier statt.

00:07:43: hier kann man mit allem Patienten Klientel dass in die Klinik kommt gut arbeiten unter Entlastung können Wasser auftreten nutzen und da wieder im Bewegungen zu kommen Bewegungen in die Gelenke reinzubringen Muskeln zu kräftigen wie gesagt die Möglichkeit Kindern mit Räumererkrankungen herzugehen.

00:08:03: Wir haben die Möglichkeit, die Kinder mit Schmerzerkrankung wieder in die Bewegung zu bringen und auf die Gipfelstimme haben eine gute Möglichkeit hier wieder mit dem Wasser die Bewegungen spüren zu können und zu fühlen.

00:08:13: Therapienwasser ist ja unheimlich effektiv!

00:08:15: Richtig

00:08:16: wir haben den Wasserwiderstand, wir haben einen Wasserauftrieb, den wir nutzen können therapeutisch und somit auch ein Spaßfaktor der damit in die Therapie mit reingeht.

00:08:36: Mensch, und selbst das Kletterwand hier in der Kinderräumaklinik.

00:08:39: Ich gehe mal von außen ein bisschen in Anlehnung an die wunderschönen Berge drumherum aber es hat einen ernsten

00:08:44: Hintergrund.

00:08:45: Es hat definitiv einen ernste Hintergrund eher einen spielerischen Hintergrund wieder dass wir den Bewegungsdrang und die Motivationen... irgendwo hoch hinauf zu wollen ins therapeutische Setting mit integrieren wollen.

00:08:57: Also da wieder eine Motivation die Kinder zu einer Bewegung hinzuführen und den das Bewegungsmuster anzubahnen, dass jetzt noch nicht so optimal läuft zum Beispiel oder überhaupt eine Aktivierung hervorzukitzeln bei den Patienten als Motivations auch wieder.

00:09:14: Jetzt ist Klettern aber doch viel extremer als das, was im Tourensaal oder im Fitnessraum passiert.

00:09:18: Also da ist noch mal ein bisschen mehr Action beziehungsweise auch Kraft gefragt?

00:09:23: Definitiv ja!

00:09:24: Die Kletterwand bietet nochmal viel mehr verschiedene Bewegungsvarianten.

00:09:28: ich kann noch viel mehr den Rumpf mit integrieren.

00:09:31: Ich kann viele verschiedene Extremitäten miteinander kombinieren deutlich belastender für die Gelenke auch, weil ich natürlich aus einer eigenen Kraft mich an den Klettergriffen und dritten Hochschiebe beziehungsweise ziehe.

00:09:44: Und kann da nochmal gezielt mit einem eigenen Körpergewicht an Bewegungsmustern arbeiten.

00:09:51: Wir können auch mit der Kletterwand sehr gut Patienten mit grunischen Schmerzen abholen und motivieren wieder in die Bewegung zu kommen dieser Ehr mit einer Schmerzerkrankung vermeiden um da gezielt Bewegungsmusster wiederzutrainieren Gedächtes zu bekommen von den Kindern, damit diese Bewegung weniger Schmerzhaft erfahren wird.

00:10:12: Mensch also ganz viel Bewegungen hier in der Kinderräumaklinik Ingarmisch-Partenkirchen da sind das eher langsame Vertreter.

00:10:20: Hat ihr diese Folge über die Menschen aus der Zugspitzregion gefallen?

00:10:24: Dann lasst uns gerne ein Abo da und empfiehlt die Folge weiter!

00:10:28: Bis zum nächsten Mal wenn es heißt Spitzenrad,

00:10:31: Spitzenunterhaltung,

00:10:32: spitze Momente.

00:10:33: Unser einheimisches Produkt aus der Zugschwitzregion und unsere Passion, unsere Leidenschaft.

00:10:38: Wir arbeiten

00:10:39: im Kreislauf mit die Tiere, mit den Naturen,

00:10:41: mit moderner Technik.

00:10:43: Jeden Tag ein Stickel Hormat und eine Sticke

00:10:45: Regionalität

00:10:46: herzustellen.

00:10:47: Folge uns auf YouTube, Instagram und allen gängigen Podcast-Formaten für noch mehr Infos aus der Zugschwitzregionen.

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